Kreativität geht alle an - damit ist keiner verantwortlich??

Kreativität-Techniken (KT) /kreativitaet-techniken zu KT-Buch + pK (problemlösendeKreativität]

www.kreativtät-techniken.de

 

 

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Anwender-Info‘s zu KT und zum Buch

 

Bevor jetzt einzelne Beiträge folgen, soll erst einmal grob zu den zwei Begriffen der Überschrift "handlungsorientiert" und "problemlösend" Stellung genommen werden.

Der Begriff "problemlösend" hat sich erst in den letzten Jahren ab 2012 mit dem Buch von Heister (s. www.problemlösendekreativität.de), dem Beitrag zum Begriff in der Wikipedia und mit der Homepage www.problemlösendekreativität.de" verfestigt und durchgesetzt. Er ist - wie bei letzterer und der nachfolgend hier im ersten Beitrag "Statemente" [der von dort übernommen wird], dargestellt wird - zwar nicht neu (vgl. dazu die "Historie der problem-lösenden Kreativität"), aber war bisher wenig gängig. Folglich hat das Buch "Handlungs-orientierte Kreativitätstechniken" diesen Begriff noch nicht genutzt. Das Buch ist aber inhaltlich voll auf problemlösende Kreativität ausgerichtet - was mit der "Handlungs-orientierung" und deren vorzugsweise angestrebte  Anwendung in Wissenschaft, Technik und der Wirtschaft zum Ausdruck gebracht werden sollte.

Beide o. g. Begriffe sollen also  ca. den gleichen Sachverhalt treffen.  

Dazu erfolgen im "Statement" weitere Ausführungen zu Kreativität, Alltags-, außergewöhn-licher und problemlösender Kreativität - also hoch problematische Themen.

Der Beitrag "Statement" wird nachfolgend wieder gegeben. Siehe dazu auch bei www.problemlösendekreativität.de. Das unten dazu Hochgeladene basiert auf den Arbeiten der Autoren dieser Webseite.

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Berichte/Artikel zu Kreativität + Kreativitätstechniken - 

 für Theorie und Praxis/Anwendung

 Ein Kundendienst für Nutzer des Webspace, um sich näher zu nach m. M. wichtigen Themen zu informieren.

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Hier werden in unregelmäßiger Folge aus Sicht der Webpacebetreiber wichtige Beiträge zu Kreativität, Kreativitätstechniken, ihrer Anwendung, Erfahrungsberichte einschlägiger Art, zu bemerkenswerter Literatur oder anderen inhaltlich für die 'Handlungsorientierten Kreativitätstechniken' bedeutsamen Beiträge wiedergeben.

Natürlich gelten für diese Beiträge - auch wenn sie von anderen Autoren stammen -, die Einschränkungen im Impressum und jede Haftung für Inhalt und dessen Richtigkeit sind ausgeschlossen.

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z. Z. sind hier wiedergegeben:

    0. Statement zu Kreativität, Alltags-, außergewöhnlicher und problemlö-

        sener Kreativität. - erweiterte Fassung vom Dez. 2015 Fortsetzung auf Seite

           KT-Buch-Spezifik, dort am Ende

   1. Johannes Müller - der Begründer der Systematischen Heuristik.  von 2014

       - siehe Extraseite: Gast Abtlg. Heuristik

   2. Problemlösende Kreativität mit System.   von 2014

   3. Vor der Idee(nfindung) steht die „richtige“ Aufgabenstellung (zu finden).

      von Januar 2015 – Fortsetzung auf Fortsetzungsseite am Ende derWebsite

   4. Rezension zum Buch des Nobelpreisträger Kahneman: "Schnelles Denken,

     langsames Denken", was einiges zum Grundverständnis der Arbeitsweise 

     unseres Gehirn interessant darstellt. auf Fortsetzungsseite am Ende derWebsite 

   5. Verwiesen wird - um Doppelarbeit zu vermeiden - auf die Rezensionen in  www.problemlösendekreativität.de/rezensionen  so zu Lexikon der kreativität‘, der ohne das Buch von Suter (s. dort) extrem einseitig ist, auf die Rezension zur 4. vollständig überarbeiteten Auflage von Zobels ‚TRIZ FÜR ALLE‘ und auf den umfangreichen Beitrag von Koch, P.

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0. Statement des Webspace www.problemlösendekreativität zu "problemlösender Kreativtät"

Entwurf der erweiterten Fassung von Klaus Stanke – 31.12.2015- s. dort

Unser Statement zu "problemlösende Kreativität"

Kreativität,

außergewöhnliche und

problemlösende Kreativität.

 

Das Bild von KPH zeigt hier drei Früchte - auch solch unterschiedlichen Inhalts???

 Kreativität hat für die Gesellschaft eine überragende Bedeutung. „Es besteht kaum bei jemanden Zweifel darüber, dass unsere Kulturleistungen und die Errungenschaften des modernen Lebens Ergebnisse höchst intellektueller und kreativer Begabungen sind. ... Jedes Gemeinwesen sollte deshalb bestrebt sein, solche Begabungen aufzuspüren und sie in eine positive Richtung zu steuern, damit sie nutzbringend eingesetzt werden können.“ [He 1, S. 88].

Nur mit neuen Lösungen und Innovationen lassen sich Zukunftsaufgaben wie Nahrungs- und Energieversorgung der ganzen Welt, Umweltstabilisierung u. a. bewältigen. Immer mehr hängt die Leistungsfähigkeit weltweit von den kreativen Fähigkeiten ab. Da diese sich nicht ohne „Zutun“ von selbst im genügenden Maße entwickeln und nutzen lassen, ist einfach viel mehr zur Förderung von Kreativität zu leisten. Nur so kann es gelingen, dass weiter genügend Lösungen mit hohem Anspruch bereitstehen, um diese als Innovationen umsetzen zu können. Das bedingt, dem Verständnis der Kreativität mehr Aufmerksamkeit zu geben, um sie zielgerichtet fördern zu können.

Vgl. dazu auch Mehlhorn, J.: Vorwort zum Jahrbuch der Kreativität 2014 [Me 1, S. 5-9].

Mit diesem Statement soll ein konstruktiver Blick auf die Problemsituationen zu oben genannten drei Begriffen helfen, diese etwas näher aufzuschließen. So soll beigetragen werden, für die hoch wirksamen Formen der außergewöhnlichen und problemlösenden Kreativität die Kreativitätsförderung und -anwendung zu verstärken.

1. Zu Definitionen zur Kreativität

In der Wikipedia [Wiki 3] findet sich zum Stichwort „Kreativität“ eine Definition nach Guil­ford: „Guilford bezeichnet als kreativ jede neue, noch nicht da gewesene, von wenigen Men­schen gedachte und effektive Methode {vgl. zu ‚Methode’ nachfolgenden Absatz}, ein Pro­blem zu lösen beziehungsweise die Miteinbeziehung von Faktoren wie Problemsensitivität, Ideenflüssigkeit, Flexibilität und Originalität. Demzufolge wäre Kreativität die zeitnahe Lösung (Flexibilität) für ein Problem mit ungewöhnlichen, vorher nicht gedachten Mitteln (Originalität) und mehreren Möglichkeiten der Problemlösung (Ideenflüssigkeit), die für das Individuum vor der Problemlösung in irgendeiner Weise nicht denkbar ist (Problemsen-sitivität)“.

Diese Definition der Kreativität ist sicher eine von vielen. Der dort gewählte Begriff ‚Methode’ für kreativ’ trifft u. M. nicht genügend zu, besser wäre evtl. ‚Lösung für ein Problem’ – also ergebnisorientiert. Hätte der prozessuale Aspekt betont werden sollen – was sicher nicht so treffend ist, aber durch den sehr handlungsorientierten Begriff „Methode“ erfolgt ist – sollten die neutraleren Begriffe wie ‚Art’ oder ‚Vorgehensweise’ den doch strenger besetzten Begriff Methode besser ersetzen. Denn erst nach Abschluss des kreativen Prozesses – wenn es richtig ist, dass ein kreatives Ergebnis als solches erst eingeschätzt werden kann, wenn es (mindestens in groben Zügen) vorliegt - kann hinreichend beurteilt werden, ob das Ergebnis tatsächlich im benannten Sinne kreativ sei. Als weiteres Bedenken gegen den verwendeten Begriff ‚Methode’ kommt hinzu, dass ‚Methode’ doch den Vorzug gegenüber den möglichen Lösungen hat, das Invariante, das Allgemeine, das für viele Anwendungsfälle Nutzbare zu sein. Der Stein der Weisen wäre z. B. dann eine solche universelle Methode. Da aber keiner – auch nicht „wenige Menschen“ - über eine Methode (quasi gepachtet) verfügen, deren Anwendung zulässt, (alles oder viele) Probleme kreativ zu lösen, erscheint diese Konkretisierung als nötig. Vielleicht hat hier die künstlerisch-musische Kreativität einen Hintergrund geliefert, denn wenn wirklich jedes Bild von Picasso kreativ sei, dann könnte seine Malmethode tatsächlich die Kreative sein. Bei problemlösender Kreativität in Wissenschaft und Technik tritt das selbst bei Patentinhabern mit Tausenden Patenten nicht auf - und trifft es auch nicht zu.  

Etwas mehr aufklärend zum Begriff Kreativität wirkt a. a. O. die ergänzende Darlegung [Wiki 4]: „Aus Sicht der modernen Neurobiologie kann man Kreativität als: „Neuformation von Informationen“ definieren. Daraus ergeben sich praktische Konsequenzen. Um Informationen neu kombinieren und verarbeiten zu können, müssen sie neuronal gespeichert sein. Das heißt sie müssen durch Lernen im Gedächtnis vorhanden sein. Der kreative Funke kann nur das entzünden, was schon vorhanden ist. Kreativität im weitesten Sinn beruht auf der Fähigkeit, die Lücke zwischen nicht sinnvoll miteinander verbundenen oder logisch aufeinander bezogenen materiellen und nichtmateriellen Gegebenheiten durch Schaffung von Sinnbezügen (freie Assoziation) mit bereits Bekanntem und spielerischer Theoriebildung (Phantasie) auszufüllen. So gehören auch ungewohnte Kombinationen von bekannten Materialien oder die Durchbrechung der üblichen Verwendungsschemata von funktionsgebundenen Gebrauchsgegenständen im Spiel, beim Probehandeln und als Gedankenspiel wesentlich zur Kreativität“.

Und unter „Forschungsgeschichte der Kreativität“ wird dort [Wiki 4] zu Kreativität ausgeführt:

Guilford beschrieb das Wesen individueller Kreativität durch folgende grundlegende psychische Merkmale

Problemsensitivität (erkennen, dass und wo ein Problem besteht) 

Flüssigkeit (in kurzer Zeit viele Ideen hervorbringen)

Flexibilität (gewohnte Wege des Denkens verlassen; neue Sichtweisen entwickeln)

Redefinition (bekannte Objekte neu verwenden, improvisieren)

Elaboration (anpassen der Ideen an Realität)

· Originalität. ...

Nach Guilford ist Kreativität eine spezielle Form des Denkens.

Kreativität ist nicht einfaches „Produzieren“ von Ideen, sondern liegt erst dann vor, wenn die Ideen originell, neuartig, sinnvoll, problemspezifisch und nützlich sind bzw. einen Nutzen bzw. eine gewisse Verwertbarkeit erwarten lassen.

Was ‚kreativ’ ist, zeigt erst das Resultat!

Kreativität ist ein so ähnlich komplizierter Begriff wie „Gesundheit“. Gesundheit ist Abwesenheit von Krankheit. Aber was ist Krankheit? Für den einen etwas Unwohlsein, für den anderen Grund, eine Woche zu fehlen. Nur für die Krankenkasse, die Steuer, das Arbeits­amt u. ä. Einrichtungen gibt es starre Regeln. Die Menschen leben damit, dass sie im Kern, im Schwerpunkt des breiten Begriffs wissen, was Gesundheit ist. Und genau so reicht diese Vergleichserklärung für den Begriff ‚Kreativität’. Wir beschreiben deren Kern „durch das Ergebnis eines kreativen Prozesses, Neues hervorgebracht zu haben“. Eigentlich wissen wir somit erst hinterher, ob ein kreativer Prozess vorlag. Das genügt doch auch, denn oft ist schon die Absicht löblich!“ stellt [St 1, S.17] fest.

Kreativität kann praktikabel so beschrieben werden [St 1, S.17]: „... sollte ... versucht werden zu klären, was Kreativität eigentlich ist. Man kann sie auch mit Schöpfertum bezeichnen. Dieser deutsche Begriff bezieht vorteilhafter weise deutlicher den Mensch als Hervorbringer des Schöpferischen ein (aber wird z. B. in der Religion anders gebraucht und der Schöpfertumsbegriff ist auch darüber hinaus deutlich breiter in der Verwendung als Kreativität). Fremdworte – wie Kreativität – sind allerdings modern und lassen sich besser „einsortieren“, so z. B. von der kirchlichen Verwendung des Begriffs abgrenzen.

Kreativität kennzeichnet die Fähigkeit des Menschen, Neues, in gleicher Eigenart noch nicht Dagewesenes, hervorzubringen.

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 Fortsetzung des Textes auf Site 12 (Fortsetzung-Anwender-Info‘s)

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld: Hier nun zum Komplex pK mit ausgewählten aktuellen Beiträgen zum Thema:
"Kreativitätstechniken (KT) - handlungsorientiert" bzw. KT der problemlösenden Kreativität (pK)

Zum nachfolgendem Bild und den Beiträgen:

 

Sicher geht es nicht so lebhaft zu wie bei diesem Konzert [Foto KPH]                              in einer Dresdner Kirchenruine, aber auch interessant und anregend sollen die folgenden Beiträge schon sein, die rund um die Thematik streuen und mach u. M. ausreichend informativ sind